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Lagen

Weinberge

Lehmen gibt es vier Weinlagen: Lay, Klosterberg, Würzlay, Aussoniusstein. Eine eindrucksvolle Beschreibung der Lehmener Weinlagen, auf die im folgenden mit Zustimmung des Autors zurückgegriffen wird, findet sich bei Joachim Krieger: Terrassenkultur an der Untermosel.

Die Lagen Lay, Würzlay und Aussoniusstein haben wesentliche Gemeinsamkeiten :

  • Sie liegen im Tal der Mosel unmittelbar am Flußufer und sind damit vom Kleinklima am geregelten Flußlauf geprägt.
  • Sie sind der Topografie des Flusses in Lehmen entsprechend nach Südosten ausgerichtet.
  • Bis auf die Uferstreifen der Mosel handelt es sich um Steil- und Terrassenparzellen

Die wesentlichen Unterschiede, die letztlich auch die Charakteristik der Weine prägen, sind neben der unterschiedlichen Tiefgründigkeit und der Wasserversorgung der Parzellen die Bodenausprägungen, die auf verschiedene erdgeschichtliche Entstehungsperioden des bodenbildenten devonischen Urgesteins sowie die Sedimente der Mosel und teilweise auch die Aschen der Eifelvulkane zurückzuführen sind.

Aus dieser Reihe tanzt der Lehmener Klosterberg, der auf dem Südhang des Seitentales in dem sich auch größere Teile der bebauten Ortslage von Lehmen befinden, liegt. Er ist geprägt durch schwere Ton- und Lössböden und feuchte Quellbereiche, die vor der Arrondierung im Flurbereinigungsverfahren der 1980 er Jahre, durchaus zu Standsicherheitsproblemen geführt haben. Die Randzonen zur Lehmener Lay hinweisen die devonischen Verwitterungsböden des Moseltals auf und sind damit leichter und weniger tiefgründig. Durch die geodätisch höhere Lage und die Offenheit nach Westen ist das Klima hier im Klosterberg rauer, sodass besonders das Frostrisiko im Frühjahr steigt. Die Windexposition hat im Hinblick auf die Durchlüftung und damit die Traubengesundheit Vorteile.

Weinberge

Lehmener
Lay

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Würzlay

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Ausoniousstein

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Lehmener
Klosterberg

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